Kühles Schlafzimmer – ein Traum in heißen Sommernächten

Ein erholsamer Schlaf in aufgeheizten Schlafzimmern ist für Sie nicht möglich?  Aus diesem Grund schaffen sich immer mehr Haushalte kühlende Geräte an. Klimaanlagen und Ventilatoren sind nicht nur energetisch zweifelhaft, sie können auch die Gesundheit gefährden. Zugluft führt häufig zu steifen Nacken, Verspannungen oder gar Schulterschmerzen. Das nächtliche Schwitzen im Zusammenhang mit der ausströmenden Kälte führt zu Erkältungen im Sommer. Besser und energiesparender sind geöffnete Fenster und Türen. Nasse Tücher sorgen für zusätzliche Erfrischung.

Weniger ratsam ist eine Abkühlung vor dem Schlafengehen. Durch die kalte Dusche ziehen sich die Gefäße im Körper zusammen. Die Wärme kann schwieriger ausgeleitet werden. Verzichten Sie keinesfalls auf eine leichte Bettdecke. Selbst in lauen Sommernächten kühlt das Schlafzimmer im Laufe der Nacht aus - und Sie könnten sich erkälten.

 

Und so wird´s gemacht:

  • Lüften Sie am besten ausreichend am kühlen Morgen.
  • Danach die Fenster gut schließen um die Hitze auszusperren.
  • Eine Verschattung durch Rollläden, Markisen oder Fensterläden sind der effektivste Schutz. Ist dies aus baulichen Gründen nicht möglich, können innenliegende helle Vorhänge, Blenden, Rollos oder Jalousien das Licht reflektieren. Ihr Wohnraum wird vor einfallenden Sonnenstrahlen und der damit verbundenen Erwärmung geschützt.
  • Oder es hilft ein simpler Trick: Alufolie oder selbstklebende Reflektionsfolie an der Innenseite befestigen. Das Sonnenlicht wird bereits an der Scheibe reflektiert und Ihre Wohnung bleibt in der größten Hitze angenehm kühl.

 

Wäsche kalt waschen und warm trocknen

Waschen bei niedrigen Temperaturen hat gleich mehrere Vorteile: Es schont Ihre Kleidung und außerdem bleiben die Farben länger frisch. Kalt waschen spart zudem bis zu 70 Prozent Strom. Früher bestand ein Großteil der Kleidung aus reiner Baumwolle. Diese wurde hauptsächlich gekocht. Inzwi­schen verarbeitet die Textilindustrie eine Vielzahl an Synthetik-Materialien. Leicht bis normal verschmutzte Wäsche kann inzwischen bei niedrigen Tem­peraturen effektiv gewaschen werden. Die meisten Waschmittel wirken auf Basis von Enzymen, deren Wirkung bei kälteren Waschtemperaturen sogar effektiver ist. Es reicht, Ihre Waschma­schine ein- bis zweimal im Monat auf 60 Grad laufen zu lassen. So wird eine zusätzliche Reinigung von Ablagerun­gen und Keimen gespart. Aber warum spart gerade die niedrige Temperatur? Den meisten Strom verbraucht die Maschine für das Heizen des Wassers. Ein Waschvorgang mit 20 Grad ver­braucht im Vergleich zu einem Wasch­vorgang mit 60 Grad rund 70 Prozent weniger Strom. Sortieren Sie Ihre Wäsche nach Farbe und Verschmutzungsgrad. Vorwäsche und höhere Waschtemperaturen sind nur bei stark verschmutzter Wäsche nötig. Behandeln Sie Flecken stets vor.

 

Die Menge macht’s!

Unterfüllung beansprucht den Stoff stärker. Eine Überfüllung der Maschine mindert die Waschleistung und kann den Keilriemen beschädigen. Lassen Sie circa eine Handbreit Platz und beachten die Herstellerangaben (Lade­gewicht).

 

Dosieren Sie Ihr Waschmittel nach Empfehlung. Bei niedrigen Tempera­turen müssen Sie nicht automatisch mehr Pulver verwenden. Das Waschprogramm Kaltwäsche symbolisiert auf neuen Maschinen ein Wasserhahn (falls es nicht direkt bezeichnet ist). Bei älteren Waschmaschinen sind 30 Grad Celsius oft die niedrigste Temperatur. Hier kön­nen Sie leicht und normal verschmutz­te Wäsche im energiesparenden Fein­waschprogramm waschen. Nach dem Waschen Ihre Kleidung möglichst schnell aus der Maschine herausnehmen und aufhängen. Die Waschtemperatur spielt aus hygieni­scher Sicht eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist, dass die feuchte Wäsche schnell trocknen kann – und das am besten an einem trockenen Ort. Idealerweise an der frischen Luft durch Sonne und Wind. Jeder aufge­hängte Korb spart die Trockner-Ener­gie zu 100 Prozent!

Extra-Tipp für Hausherren: Keine Waschmaschine kann Wasser so effektiv erwärmen wie eine moderne Heizanlage. Planen Sie beim Neubau bereits einen Warmwasseranschluss im Wasch­raum ein.

LED Birne

Nehmen Sie Ihre bestehende Birne aus der Fassung. Am Sockel der Birne finden Sie eine Information, um welchen Sockeltyp es sich handelt. Die gängigsten Modelle sind:

 

  • Die Schraubgewinde E27 (groß) und E14 (klein)
  • Mit zwei Haltekontakten GU10
  • mit zwei Steckkontakten GU5,3 oder GU4

 

Natürlich gibt es viele weitere Sockelformen, in der Regel ist diese Information jedoch immer aufgedruckt. 

 

Früher war die Wattzahl der Glühbirne das entscheidende Kaufkriterium. Bei der LED verhält es sich ein wenig anders. Dennoch ist zur ersten Orientierung folgende Tabelle hilfreich.

 

 

LED Energiesparlampe Halogenlampe Glühlampe
2-3 Watt 3 Watt 10 Watt 15 Watt
4-5 Watt 5 Watt 20 Watt 25 Watt
6-8 Watt 7 Watt 30 Watt
40 Watt
9-12 Watt 11 Watt 35 Watt 60 Watt
13-14 Watt 15 Watt 50 Watt 75 Watt
18-19 Watt 23 Watt 75 Watt 100 Watt

 

Eine LED ist in der Lage, mehr Lumen aus einem Watt Leistung herauszuholen. In Lumen wird die Helligkeit einer Birne gemessen.

 

Energieverbrauch Glühbirne Halogenlampe Energiesparlampe LED
40 Watt 415 lm 410 lm 423 lm 470 lm
60 Watt 710 lm 702 lm 741 lm 806 lm

Je mehr Lumen eine Birne hat, desto heller scheint Sie. 

 

Die Farbtemperatur

 

Unter Farbtemperatur versteht man, was der Fachmann als Lichtfarbe bezeichnet. Wir unterscheiden zwischen einen kalten Licht und einem warmen Licht. Alte Glühlampen hatten ein gelbliches Licht, was als "warm" empfunden wurde. Die Lichtfarbe wird in Kelvin gemessen. Warmes Licht hat eine niedrige Kelvinzahl, mit steigender Kelvinzahleine wird die Lichtfarbe kälter. Eine LED-Lampe mit ca. 2.800 K wird als "warmweiß" bezeichnet und als sehr angenehm empfunden und wird gerne in Wohnzimmern eingesetzt. 

Für Kellerräume oder Räume ohne Fenster eignen sich Lampen mit 5.500 K. Soll "Tageslicht" simuliert werden, sollte mann 7.000 K nehmen. Alles was höher liegt wird als "strahlendes und helles Tageslicht" bezeichnet. Die Lichtfarbe ist bläulich weiß. 

 

Prüfen Sie, ob Sie ihre Birne dimmen wollen oder müssen. Dimmbare Birnen sind meist teurer als einfache Birnen. 

 

Wählen Sie die richtige Form für den richtigen Einsatzzweck. Als LED sind Birne, Globe, Kerze und Spot verfügbar. Bei den Spots kann man sich an dem der alten Halogenlampe orientieren. Sie ist gleich dem Abstrahlwinkel bei der LED. Bei den Anderen Formen gilt, je höher der Abstrahlwinkel, desto mehr Fläche kann mit der Birne ausgeleuchtet werden. Für einen Raum mit 7x7 Meter Fläche wäre bei einer Deckenhöhe von 2,20 Metern ein Abstrahlwinkel von 120 Grad ausreichend um den Boden auszuleuchten. Je größer der Abstrahlwinkel, desto besser verteilt sich das Licht im Raum. Bei Lichterketten nimmt man einen Abstrahlwinkel von 360 Grad. 

 

Alte LED Birnen gehören natürlich nicht in den Restmüll, denn Sie enthalten wichtige elektonische Bauteile die einem Wiederverwertungsprozeß zugeführt werden müssen. Dies regelt das "Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten". Bitte geben Sie die defekten LED Birnen im Wertstoffhof oder einer der Sammelstellen von Handel oder Handwerksbetrieben ab.

 

Detailliertere Informationen und Beratung erhalten Sie im Elektrofachgeschäft. Auch auf den Seiten der Stadt Herzogenaurach finden Sie nützliche Informationen zum Thema Energiesparen